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Glück und Erfolg mit einer Vision

 

Ein Leben ohne Vision ist möglich – aber auch erfolgreich?

Glück und Erfolg mit einer Vision. In diesem Blogbeitrag geht es um die Bedeutung einer Vision für Dein Leben und wie Du damit glücklicher und erfolgreicher sein wirst. 

„Kann ein Leben ohne Vision erfolgreich sein?“ Macht das überhaupt Sinn ein Leben ohne eine Vision zu führen? Diese Fragen beschäftigten mich vor einer Zeit.

„Im Job muss ich erfolgreich sein. Im Leben will ich glücklich sein, da spielt Erfolg keine Rolle.“ sagte mein Freund, als ich ihn mit meinen Fragen konfrontierte.

„Du solltest das eine vom anderen nicht ausschliessen. Ich sage Dir auch warum.“

Welche Bedeutung hat „Erfolg“ für Dich?

In vielen Zusammenhängen wird Erfolg an dem gemessen, was an materiellen Werten herauskommt. Genauer gesagt: Es wird das Ergebnis einer Handlung oder mehrere Handlungen bewertet. Und der Bewertungsmaßstab ist eine allgemein gültige Größe. Wie zum Beispiel ein Geldwert. Nach diesem Prinzip funktionieren viele wirtschaftlichen Systeme. In anderen Zusammenhängen wird Erfolg an Zensuren festgemacht. Das Wort „Zensur“ wurde ca. im 16. Jahrhundert aus dem Substantiv „censere“ abgeleitet. Was so viel bedeutet wie „Prüfung, Begutachtung, Kritik“. Damalige Monarchien und auch die Kirche sahen die Zensur als unverzichtbares Instrument der Kontrolle von Kommunikation an, das zur Aufrechterhaltung der Ordnung diente.

Geld und Zensur sind Elemente, die der Steuerung dienen.

Interessant, oder?

Da wir Teil der Gesellschaft mit all seinen Systemen sind, liegt es also nahe, dass wir unser Leben nach diesen Maßstäben führen. Wir als Mensch sind übrigens auch ein System! Als solche bewerten wir auch.

Gelingt es Dir, den Systemen zu dienen und ihnen einen Nutzen zu bieten, wirst Du Erfolg haben. Im Sinne der Systeme.

„Mein Leben muss nicht erfolgreich sein, sondern glücklich!“

Glück und Erfolg. Schließt das eine das andere aus?

Nein. Im Grunde haben beide Aspekte erstmal nichts miteinander zu tun.

Glück. Ein Begriff über den viel geschrieben wird. Glück ist für mich zunächst eine Frage der Entscheidung. Ich entscheide mich glücklich zu sein. Unabhängig von äußeren Umständen. Punkt.

Erfolg. Ist eine Folge von etwas. Also das Ergebnis einer Handlung, Tätigkeit, Verhalten etc.. Vollkommen wertneutral.

So einfach ist das. Oder? Leider nicht.

Denn wir Menschen sind lebende Wesen. Wesen mit Bewusstsein. Wir fühlen und denken. Weil das so ist, kommen nun viele Einflüsse hinzu, die es unmöglich erscheinen lassen, die Dinge neutral und sachlich zu behandeln.

Deswegen vermischen wir die Dinge.

Glück versuchen wir mit unserer Ratio zu definieren. Erfolg streben wir mit einer sachlich geprägten Strategie an. Beides will uns nicht so recht gelingen. Weil das eine ohne das andere nicht funktioniert. Rationales denken – also das, was wir Ratio nennen, und unsere Emotionalität sollten immer Hand in Hand gehen. Sowohl im persönlichen Bereich als auch in beruflichen Kontexten.

Krisen bringen Dinge ins Rollen.

Krisen bringen es sehr gut zu Tage, woran es fehlt. In beiden Bereichen erleben wir Menschen immer wieder Krisen. Krisen bezeichnen instabile Zustände. Diese erleben wir auf allen Ebenen: auf der materiellen, geistigen und seelischen Ebene.

Eine Vision verbindet alle Elemente des Seins.

Der Beruf und meine Arbeit waren für mich immer eine feste Säule in meinem Leben. Sie ermöglichten mir ein sorgenfreies Leben zu führen, eine Familie zu gründen und einen gewissen Wohlstand zu erlangen. Ganz ohne Vision. Bis zu dem Tag, als diese Säule bröckelte.

Was kam, war eine Zeit der Orientierungslosigkeit. Wohin soll der Weg gehen? Welche Folgen hat das auf mein Leben? Folgerichtig begann ich mir Gedanken zu machen. Was ist mir wichtig? Beruf? Familie? Gesundheit? Meine persönliche Entwicklung? Viermal ja. Nur, wie kriegt man das alles unter einen Hut?

In dieser Zeit entwickelte ich ein Modell, was mir half, alle Aspekte zu ordnen, für mich zu bewerten und in die richtigen Zusammenhänge zu bringen. Das Resultat: Meine Vision von meinem Leben.

Eine Vision ist das Navi des Lebens.

Egal wo Du stehst. Mit Deiner persönlichen Vision findest Du immer Deinen Weg.

Die Vision beschreibt den Ur-Zweck Deiner Existenz. Wozu bist Du hier? Welchen Sinn gibst Du Deinem Leben? Aus diesen Kernfragen leiten sich dann Deine Ziele, die für Dich erstrebenswert sind, ab. Dabei spielt es zunächst keine Rolle welchen Weg Du nimmst. Um in der Metapher zu bleiben: Selbst, wenn manche Wege gesperrt sind oder zurzeit nicht befahrbar sind, findest Du andere Wege, die Dich zum Ziel führen. Sorgenfrei. Vertrauensvoll. So kann Dein Leben erfolgreich und glücklich sein. Zu jeder Zeit. Nicht nur, wenn Du ein Ziel erreicht hast.

Bei mir hat es dazu geführt, dass ich den Weg in die Selbstständigkeit gewählt habe. Dieser Weg erlaubt es mir am Besten meine Persönlichkeit auszudrücken. Sie gibt mir zudem die Freiräume mein Leben so zu organisieren, dass ich meine Beziehungen zu Familie und Menschen, die mir wichtig sind, vertiefen kann.

Du willst ein Unternehmen gründen oder führst ein Unternehmen?

Dann beginne, Deine Vision von Deinem Unternehmen zu erstellen. Sie wird Dir und Deine Mitarbeitenden immer eine verlässliche Entscheidungshilfe sein. Nutze wirtschaftliche Kennzahlen dabei als Koordinaten auf dem Weg zum Erfolg. Sie sind nicht das Ziel.

Hier ein Beispiel wie ein Unternehmer mit einer Vision weitreichende Veränderungen in seinem Unternehmen umsetzte.

Du möchtest glücklicher in Deinen Beziehungen leben?

Deine Vision wird Dir zeigen, was Du den Menschen zu geben hast. Sie wird Dein Bewusstsein und Dein Verhalten verändern. Die Vision spiegelt das wider, was Dich als Mensch auszeichnet. Dein ganzes Sein.

Du musst wichtige Entscheidungen treffen? Zum Beispiel bei einen Berufswechsel?

Deine Vision ist das Ergebnis Deines Bauchgefühls und Deiner Ratio. Eine bessere Entscheidung kannst Du gar nicht treffen. Deine Lebensvision ist eine Symbiose aus dem was Du bist und dem, was Du anderen geben willst. In dieser Betrachtung gibt es kein richtig oder falsch.

Fazit

Deinem Leben lag schon immer eine Vision zu Grunde. Das ist meine Überzeugung. Sonst wärst Du nicht auf dieser Welt. Wann willst Du anfangen nach ihr zu leben? Was muss erst passieren, damit Du Dich mit Deiner Vision auseinandersetzt?

Eine Vision zu erstellen ist keine Frage des Moments. Einfach machen und gut ist. Eine Vision wird Dein Leben verändern. Aber so, wie Du Dir es wünschst. Das ist der Unterschied. So wirst Du zum Gestalter und führst ein selbstbestimmtes Leben.

Also: Ab wann willst Du glücklich und erfolgreich sein?

Wie gehst Du am besten vor, ein Leben nach Deiner Vision zu führen?

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Was stützt Dich, wenn im Außen alles zusammenbricht

 

Was stützt Dich, wenn im Außen alles zusammenbricht?

In Zeiten der Corona-Krise werden viele Systeme auf den Prüfstand gestellt.

Das Gesundheitssystem, das Wirtschaftssystem, das Finanzsystem und auch das demokratische System.

Das demokratische System deshalb, weil in der Krisenzeit alle Regeln und Gesetze außer Kraft gesetzt werden, um drohendes Unheil für die Gemeinschaft zu verhindern.

Wie ist so etwas möglich?

Weil die Angst regiert. Unter Angst wagen wir es nicht Entscheidungen, wie zum Beispiel die Ausgangssperre und andere Verbote zur Freiheitsbeschränkung und des Datenschutzes anzuzweifeln bzw. dem zu widersprechen.

Doch um diese Systeme geht es mir in diesem Beitrag nicht. Es geht mir um Dich.

 

 

Irgenwas stimmt hier nicht!

Lebst Du auch in Angst? Triffst Du Entscheidungen, die Du unter anderen Umständen nicht getroffen hättest? Kaufst Du jetzt auch mehr ein, als Du brauchst? Stichwort: Toilettenpapier.

Ängste, in gewissen Formen, schützen unser Leben. Solange sie uns nicht beherrschen und uns nicht mehr kontrolliert handeln lassen.

Als Beispiel sei hier der Bergsteiger genannt, der die Angst, aus der Höhe abzustürzen dazu nutzt, stets auf eine gute Sicherung zu achten und jeden Griff achtsam und sorgfältig ausführt.

Was ist eine ‚Krise‘?

Das Wort „Krise“ leitet sich aus dem griechischen Verb ‚krinein‘ ab, welches „trennen“ und „(unter)scheiden“  bedeutet. In medizinischen Zusammenhängen wurde der Begriff ‚Krise‘ als eine Phase bei einer Erkrankung bezeichnet, in der bei glücklichem Verlauf eine Heilung bzw. Gesundung stattfand.

Eine Krise ist demnach ein Zeitpunkt, indem ein System versucht den natürlichen Zustand des inneren Gleichgewichtes wiederherzustellen.

Da wir nie wissen, welche Art von Krise auf uns zukommt, kann unsere Aufgabe nur darin bestehen, unser inneres System so stark wie möglich zu machen.

Woran erkennst Du, dass Dein System instabil ist?

Achte auf Deine Gefühle. Sie sind wie die Warnlampen im Auto. Sie zeigen Dir ständig an, in welchem Zustand sich Dein System befindet. Bist Du unzufrieden oder fühlt sich was nicht stimmig an, leidest Du bzw. wird Dein System geschwächt.

Die Folgen: Schlafstörungen, Nervosität, Allergien und viele andere Krankheitssymptome.

Übrigens: Stress schwächt das Immunsystem und zählt zu einer der Hauptursachen von Infektionskrankheiten.

Demzufolge hat unser Immunsystem schon in normalem Zustand schon jede Menge zu tun, uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Was ermöglicht die Corona-Krise?

Es gibt Dir die Möglichkeit, Dich zu entscheiden. Bewusst zu entscheiden. Die erste und wichtigste Entscheidung ist die, ob Du die Opferrolle oder die Schöpferrolle einnehmen willst. In der Opferrolle suchst Du jetzt nach Schuldigen in der Krise, verurteilst die Politik zur Unfähigkeit, rebellierst gegen Ausgangsbeschränkungen oder ähnliches. Du fühlst Dich fremdbestimmt.

Wenn Du hingegen genauer hinschaust, wirst Du das Virus als Bestandteil eines natürlichen Prozesses sehen. Viren gibt es schon so lange es die Menschheit gibt. Als lebendes Wesen bist Du Bestandteil eines ganzheitlichen Systems und hast Dein bisheriges Leben selbst erschaffen. Nur war es wahrscheinlich nicht immer ein bewusster Prozess von Dir. Du hast viele Ereignisse, die Dein Leben beeinflussen, als Einflüsse von außen wahrgenommen. Jetzt hast Du die Gelegenheit …und die Zeit… Dir dies bewusst zu machen.

Gewinne Deine Selbstbestimmtheit zurück

Nutze die Zeit jetzt, um Dir bewusst zu machen, worauf es in deinem Leben ankommt. Was schätzt Du in Deinem Leben? Wem oder was kannst Du Wertschätzung entgegenbringen?

Frage Dich,

  • ob Du die Dinge, auf die Du jetzt verzichten musst, auch wirklich brauchst,
  • was Dir an Deiner Arbeit wichtig ist,
  • mit welchen Menschen, Du Deine Zeit verbringen willst,
  • welche Urteile Du über Dich selbst und Deine Mitmenschen abgegeben hast oder abgibst,
  • ob Du Freude hast, an dem was Du tust,
  • ob Du Deinem Körper das gibst, was er wirklich braucht,
  • an welcher Stelle in Deinem Leben noch Angst ist, wo eigentlich Liebe sein sollte.

Dies sind nur einige beispielhafte Fragen, nach denen Du entscheiden kannst, ob Du ein Leben in Fülle lebst oder jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, einiges zu verändern.

Was stärkt Dein Immunsystem?

Liebe, Vertrauen und Sicherheit.

Aus diesen drei Emotionen entspringen Gedanken, die Dein Leben stärken. Du beginnst den Sinn des Lebens zu erkennen und Dich nach Deinem natürlichen Sein auszurichten. Daraus entstehen Handlungen, die Dein Leben in Fluss bringen.

Es beginnt ein natürlicher Reinigungsprozess. Unnütze Dinge verschwinden und machen Platz für Neues.

Danke Corona. Für den Impuls zur Veränderung.

Wie gehst Du am besten vor, innere Stärke zu erlangen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen?

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Wut und Ärger richtig ausdrücken

 

Jemanden mal so richtig die Meinung sagen

Diesen Wunsch haben viele.

Dann sollten Sie das auch tun! Dabei liegt die Betonung auf „richtig“. Wie das „richtig“ sein kann, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Doch zunächst: Was verstehen Sie unter „Meinung“?

 

Meinung ist die eigene Sicht auf die Dinge. Vermischt mit unserer Bewertung.

Desweiteren sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie wirklich wollen: Wollen Sie einfach nur Dampf ablassen oder wollen Sie, dass sich etwas nachhaltig ändert an der Beziehung zu dem Menschen, dem Sie mal Ihre Meinung sagen möchten?

Schauen wir nun, wie es dazu kommt, dass in uns das Gefühl aufkommt, dem anderen „mal so richtig die Meinung zu sagen“.

  1. Wahrscheinlich hat die Person etwas getan, was Sie verletzt hat oder etwas, von dem Sie sagen, dass man „das“ so nicht macht. Möglicherweise hat sie dies auch nicht zum ersten Mal gemacht.

Wenn die oben genannten Kriterien zutreffen ist es hilfreich sich bewusst zu machen, dass das Gefühl ‚Ärger‘ oder ‚Wut‘ schon seit längerem in Ihnen steckt.

Jetzt ist die Gefahr groß, dass Sie dem anderen Dinge an den Kopf werfen, die derjenige schon längst vergessen hat. Auf eine Art „Generalabrechnung“ sollten Sie jedoch verzichten. Dies würde den Graben in der Beziehung zu dem anderen nur vergrößern. Denn in der Regel führt das zu einem Schlagabtausch, bei dem einer als Verlierer vom Feld gehen wird.

Deswegen ist es wichtig, sofort zu reagieren, wenn Wut oder Ärger in Ihnen hochkommt.

Reagieren Sie sofort, wenn Wut oder Ärger in Ihnen hochkommt.

2. Wenn Sie eines dieser Gefühle spüren, sind wir schnell dabei, zu kritisieren, zu maßregeln, und den anderen schuldig zu sprechen. Diese Formen von moralischen Urteilen führen dazu die Menschen in Schubladen zu stecken. Irgendwann sind wir uns dann gar nicht mehr bewusst, dass wir allen Menschen, die uns begegnen, bereits vorverurteilt haben, noch bevor sie überhaupt irgendetwas getan haben.

Dazu eine kleine Geschichte:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel.“

[Aus: Anleitung zum Unglücklichsein, Paul Watzlawick]

Wie geht es anders?

Indem Sie als erstes empathisch auf Ihre Gefühle reagieren.

Sie können zunächst mit Selbstempathie beginnen, indem Sie sich fragen, welches Bedürfnis mit Ihrem Gefühl in Verbindung steht.

Sind Sie wütend, dass Ihr Partner zu spät nach Hause gekommen ist und das Essen, das Sie zwei Stunden vorbereitet haben, jetzt kalt ist? So halten Sie inne.

Wut und Ärger entstehen nicht dadurch, dass ein anderer etwas gemacht hat! Sondern aus unseren Gedankenmustern, die wir in uns tragen.

Statt Ihre Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was Menschen Ihrer Meinung nach sind oder nicht sind, ist es zielführender Ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was Sie oder andere Menschen brauchen.

Von „Ich bin wütend, weil Du…“ hin zu „Ich bin wütend, weil ich…brauche“

Das Bedürfnis, welches in unserem Beispiel zu kurz gekommen ist, könnte Anerkennung sein.

Drücken Sie beispielsweise Ihren Ärger so aus: „Wenn ich sehe, dass Du zwei Stunden zu spät zum Essen kommst, bin ich wütend, weil mein Bedürfnis nach Anerkennung nicht erfüllt ist. Ich möchte, dass meine Arbeit mehr Anerkennung bekommt. Kannst Du mir sagen, ob Du bereit bist, mir zukünftig eine Nachricht zu schicken, wenn Du unsere Vereinbarung nicht einhalten kannst?

Beobachten Sie jetzt die Reaktion Ihres Gegenübers. Möglicherweise kann es sein, dass er Ihr Bedürfnis noch gar nicht gehört hat. Schließlich ist diese Form des Ausdrucks auch für ihn ungewohnt. Vielleicht weicht er aus, findet Entschuldigungen oder bagatellisiert die Angelegenheit. Wiederholen Sie die Frage oder bitten Sie ihn, zu wiederholen, was er von Ihnen gehört hat.

Diese Form Ärger auszudrücken erfordert allerdings Zeit. Und Übung.

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Verzichten Sie auf Anschuldigungen und stellen das in den Vordergrund, was Sie stattdessen brauchen.

Zugegeben. Mir ist diese Art der Kommunikation anfangs sehr schwergefallen. Doch ich habe mir zwei Fragen gestellt:

  • Will ich ein Leben in Einklang mit meinen Werten führen?
  • Möchte ich die Beziehungen zu Menschen, die mir wichtig sind, vertiefen?

Das neu geschaffene Bewusstsein, das durch die Fragen entstanden ist, hilft mir dranzubleiben.

Heute ist es so, dass Wut und Ärger mir viel seltener meine Lebensqualität vermiesen. Und noch seltener verspüre ich das Bedürfnis, andere darunter leiden zu lassen.

Wenn auch Sie diesen Weg gehen möchten, hier ein Hinweis für Sie: 

Mein neuer e-Mentoring-Kurs „Wertschätzende Kommunikation“ wird in Kürze erscheinen.

Dieser e-mentoring-Kurs trägt dazu bei, Ihre Kompetenz in der Kommunikation zu stärken. Sie werden Ihre eigenen Lösungen finden, mit der Sie Ihre Beziehungen – beruflich und privat – festigen können. Sie lernen methodisch eine Form der Sprache, mit der Sie die Bedürfnisse aller berücksichtigen und erfüllen.

Tragen Sie Sich in meinem Newsletter ein und sichern sich den Neuerscheinungs-Rabatt auf diesen Kurs.

Anmelden können Sie sich hier auf der Seite rechts oben. Nähere Informationen zum Kursstart folgen in Kürze.

Wenn Sie nicht so lange warten wollen und schon jetzt mehr über eine wertschätzende Kommunikation erfahren möchten, klicken Sie hier zum kostenfreien e-Kurs:

„Grundlagen einer wertschätzenden Kommunikation“ – 5 Fehler die Sie unbedingt vermeiden sollten.
Wolfgang Bahre

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Lob ist wie Cannabis

 

Lob ist wie Cannabis

Beides macht abhängig.

In der Arbeitswelt hat das Loben einen hohen Stellenwert. Wenn Sie Führungskraft sind, wird dieser Beitrag Ihre Wirkkraft von Lob möglicherweise deutlich steigern. In jeder anderen Beziehung kann der Beitrag zu einer neuen Qualität führen.

Wir alle freuen uns, wenn man uns lobt. „Was soll daran schlecht sein?“, werden Sie jetzt denken.

Ich sage nicht, dass Lob schlecht ist. Ich möchte Sie nur auf die Folgen aufmerksam machen und Ihnen eine Alternative anbieten, mit der Sie die negative Auswirkungen von Lob vermeiden. 

Lob kann Folgen haben, die Sie nicht beabsichtigen.

Ein Beispiel:

Wenn Sie ein Lob aussprechen wollen, weil ein anderer etwas gemacht hat, was Sie gut finden, sagen sie vielleicht: „Das hast Du gut gemacht. Darüber freue ich mich sehr.“

Mir ist dieser Satz sehr bekannt. Ich habe ihn gehört als Kind und später als Mitarbeiter. Was hat das bei mir gewirkt? Es hat mich motiviert, das was ich gut gemacht habe, zu wiederholen.

Haben Sie Kinder? Dann fragen Sie diese doch mal, warum Sie sie liebhaben. Wenn Ihr Kind dann sagt: „Weil ich immer mein Zimmer aufräume?“, denken Sie nach.

Kinder lernen schnell. Und weil Lob so guttut, werden Sie Ihr Verhalten nach dem ausrichten, was am meisten Lob erzeugt. Unbewusst werden so Verhaltensweisen trainiert, die sich an äußeren Dingen orientieren.

Wahrscheinlich werden Sie als Führungskraft ebenfalls Ihre Mitarbeiter loben. Zum einen, weil Sie dies als Kind gelernt haben. Zum anderen, weil Sie häufig darauf hingewiesen werden, wie wichtig das Loben der Mitarbeiter ist, damit Sie „motiviert“ Ihre Aufgaben erledigen.

Falsch ausgesprochenes Lob fördert Abhängigkeit.

Doch was ist das für eine Motivation? Die Gefahr, dass Aufgaben nur dann erledigt werden, wenn derjenige anschließend ein Lob bekommt, ist groß. Die Folgen: Sie schaffen eine Abhängigkeit zwischen Arbeit und Lob. Eine weitere Folge könnte sein, dass Sie sich über Ihre Mitarbeiter stellen, weil der Eindruck entsteht, dass Sie bestimmen, was „gut“ und „richtig“ ist.

Die Aufmerksamkeit verlagert sich mehr und mehr auf das Lob und nicht auf den eigentlichen Grund, warum die Arbeit gemacht werden soll.

Und wie in jeder Abhängigkeit müssen die Dosen gesteigert werden, damit die Wirkung gleichbleibt.

Was glauben Sie: Wie lange können Sie das „Spiel“ spielen? Je perfekter Sie das Spiel beherrschen, desto länger. Doch irgendwann erzielen Sie keine Wirkung mehr.

Wie bei anderen Süchten leiden Menschen, wenn sie sich abhängig machen. Sie verlieren Ihre Selbstständigkeit: Bevor Sie eine Arbeit beginnen, stellen Sie sich die Frage, was bekomme ich dafür? Sie reagieren auf ausbleibendes Lob unterschiedlich. Sie ziehen sich zurück oder wenden sich ab, sie fordern mehr, sie boykottieren oder werden krank.

Und das alles passiert in der Regel ohne, dass die Lobempfänger und Lobgeber sich dieser Zusammenhänge bewusst sind.

Ich gehe davon aus, dass Sie sich als Lobempfänger zunächst gut fühlen. Möglicherweise werden Sie auch von sich behaupten, dass Sie jemand sind, der auch ohne Lob, das tut, was nötig ist. Genauso unterstelle ich Ihnen, dass Sie eine positive Absicht verfolgen, wenn Sie Lob aussprechen.

Fußnote an dieser Stelle:

Wie drücken Sie Mitarbeitenden, von denen Sie glauben, dass diese keine Lob brauchen, Wertschätzung aus?

Welche Absicht verfolgen Sie als Führungskraft, wenn Sie Lob aussprechen wollen?

Diese Frage ist es wert, sich damit auseinanderzusetzen.

Kommt es Ihnen ausschließlich darauf an, dass der Mitarbeitende eine bestimmte Aufgabe genauso erledigt, wie Sie sich das vorstellen?

Dann motivieren Sie mit Lob nicht, sondern manipulieren. Dies sage ich vollkommen wertneutral.

Wenn Sie allerdings mehr wollen, dann stellen Sie sich eine zweite Frage:

Aus welcher Motivation heraus soll der Mitarbeitende das tun, was Sie erwarten?

Mit dieser Frage sehen Sie den Menschen in der Arbeitskraft. Aus dieser Perspektive ist es Ihnen wichtig, dass der Mitarbeitende verstehen soll, warum er etwas „gut“ gemacht hat.

Wertschätzendes Loben verhindert unbeabsichtigte Folgen.

Sie sagen statt „Das haben Sie gut gemacht.“ , dann „Wenn ich sehe, dass Sie die Aufgabe zum vereinbarten Termin fertiggestellt haben, freue ich mich, weil mir Zuverlässigkeit wichtig ist.

Diese „Lang-Form“ des Lobes ist weitaus wirksamer, weil damit der Fokus auf den Wert gelegt wird, der hinter dem Verhalten steht. Der Mitarbeitende lernt, worauf es ankommt, wenn man einen „guten Job“ macht.

Ja, diese Ausdrucksform kostet etwas mehr Aufmerksamkeit von Ihnen. Sie müssen sich bewusst sein, wofür Sie loben wollen. Doch das zahlt sich in mehrfacher Hinsicht aus.

  • Sie fördern ein Wertebewusstsein bei sich und den Mitarbeitenden.
  • Sie stärken die Beziehung zu den Mitarbeitenden, weil Sie sich auf Augenhöhe begegnen.
  • Sie geben den Mitarbeitenden die Möglichkeit, den Wert seiner Arbeit selbst schätzen zu lernen.

Probieren Sie es aus. Doch gleichzeitig erwarten Sie nicht sofort eine nachhaltige Wirkung. Bei dem ein oder anderen wird diese Form des Lobes Irritationen hervorrufen. Bedenken Sie, dass viele von uns es nicht gewohnt sind, dass man Ihnen auf diese Art und Weise begegnet. Leider.

Als Führungskraft haben Sie viele Möglichkeiten, das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeitenden zu steigern.

Und mit einem wertschätzenden Lob haben Sie ein wirksames Instrument, dies zu tun. 

In diesem Sinne…

Bleiben Sie wertschätzend.

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Lass mir mein Problem

Das Prinzip der Resonanz

oder Wie man jemanden hilft, seine Probleme zu lösen

über das Thema Probleme habe ich in meinem Blog schon öfters geschrieben. Wen wundert es?

In der Fortsetzung meiner kleinen Serie zu den universellen Lebensgesetzen greife ich das Thema gerne wieder auf, denn…

Manchmal kann man schon verzweifeln, oder?

Da willst Du jemanden helfen, aber der lehnt Deine Hilfe ab. „So einfach ist das nicht. Schließlich ist mein Problem ja nicht irgendein Problem. Und schon gar nicht einfach so zu lösen!“ Das sind seine Worte.

Nun ja, denke ich so bei mir. Vielleicht ist es ja so. Vielleicht braucht derjenige wirklich in diesem Moment sein Problem.

Doch wozu? Und wenn dem so ist, darf ich ihm dann einfach so sein Problem abnehmen, vorausgesetzt ich wüsste eine Lösung? Gibt es denn keinen Weg, wie ich demjenigen helfen kann?

Immer wenn mich solche Fragen beschäftigen und ich nach Antworten suche, schaue ich gerne bei den universellen Lebensgesetzen nach. In der Regel finde ich dort die Antworten, die ich suche.

…die Antworten, die ich suche…

Mir hat mal jemand gesagt, eine Frage ist ein Suchbefehl ans Gehirn. Dient also eine Frage dazu, eine Antwort zu finden?

Könnte dann der Sinn eines Problems darin liegen eine Lösung zu finden?

Lösung? Klingt doch schon mal besser als Problem. Würde es Lösungen überhaupt geben, wenn es nicht vorher Probleme gegeben hätte?

Ich möchte mit diesen Fragen, Sie, lieber Leser / liebe Leserin mitnehmen auf eine Reise. Eine Gedankenreise.

Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Problemarten, das ist mir bewusst. Doch werden Sie mir sicher zustimmen, dass mein Problem nicht unbedingt auch ihr Problem sein muss, oder? Also scheint es ja mit mir zu tun zu haben und weniger mit den Umständen?

    Im Grunde ist jedes Problem ein zwischenmenschliches Beziehungsproblem.

    Diese Aussage las ich kürzlich und musste lange darüber nachdenken. Sind wir nicht im Zusammenhang mit einem Problem schnell dabei, die Schuldfrage zu stellen?

    Also schauen wir mal, welches universelle Lebensgesetz uns vielleicht aus unserem Problem-Bewusstsein herausführt.

     

    Das Prinzip der Resonanz

    Schon der alte Volksmund sagte:

      „Wie Du in den Wald hinein rufst, so schallt es heraus.

      Mich stärkt das Prinzip der Resonanz, weil es mich immer wieder daran erinnert, nicht die Schuldfrage zu stellen, sondern mich zu fragen: „Was hat das (Problem) mit mir zu tun?“

      Was habe ich in die Welt gegeben, dass diese Situation hervorgerufen hat?

      Suche den Ursprung, oder zumindest den Anteil, den Du dazu beigetragen hast, bei Dir selbst. Dies ist zielführender. Weil es leichter ist, sich zu ändern, als andere.

      (Ich wechsle jetzt einfach mal in die „Du“-Sprache, es schreibt sich für mich leichter. Ich hoffe auf ihr Verständnis.)

      Bei unliebsamen Situationen neigst wahrscheinlich auch Du dazu, zunächst nach einem Schuldigen Ausschau zu halten. Damit hast Du jemanden, auf den Du Deinen Zorn richten und den Du bestrafen kannst. Dies führt zu einer kurzfristigen Erleichterung und Du glaubst, damit ist sichergestellt, dass dieses Ereignis so kein weiteres Mal passiert.

      Nach dem Resonanzprinzip gibt es nie einen Schuldigen. Der Situation ist immer eine Aneinanderreihung von Entscheidungen vorausgegangen. Es ist müssig die eine Entscheidung zu suchen, die ausschlaggebend war. Betrachte ausschließlich Deine Entscheidungen, die zu diesem Ereignis beigetragen haben. Vermeide Selbstanklagen! Gemäß dem Resonanzprinzip gibt es immer etwas, das zu Deiner Entscheidung beigetragen hat.

      Du machst nie Fehler im Leben.

      Nimm Probleme als willkommenen Anlass, jetzt etwas für die Zukunft zu verändern. Jetzt ist der Moment, indem Du etwas für Dich lernen kannst.

      Mache dies, indem Du Dich fragst:

      • Welche Entscheidungen von mir haben diese Situation begünstigt?
      • War ich frei in diesen Entscheidungen?
      • Welche Entscheidungen möchte ich beim nächsten Mal anders treffen?

      Gehe mit Dir selbst nicht zu hart ins Gericht. Es gibt keine Umwege. Alles dient Deinem Erfolg, oder besser gesagt: Deinem Leben. Auch und insbesondere die Entscheidungen, in denen Du heute noch nichts Positives entdecken kannst.

      Frage Dich weiter:

      • Was trage ich in die Welt, was durch meine Entscheidungen in Form von Unliebsamen zu mir zurückkommt?
      • Was sollte ich stattdessen in die Welt tragen, damit das geschehen kann, was ich mir wünsche?

      Hierbei ist es hilfreich eine Vertrauensperson, die Dir wohlgesonnen ist, zu suchen. Du selbst blickst immer wieder durch den gleichen Schleier und ein Blick von außen kann diesen Schleier besser öffnen.

      Und bedenke bitte:

      Deine Entscheidungen sind nur Elemente eines noch größeren Spiels.

      Damit möchte ich wieder zurückkommen auf unsere Ausgangslage: Dem Problem.

      „Zwingen“ Dich Probleme nicht dazu Entscheidungen zu treffen?

      Wenn Du jetzt weißt, dass Du keine „falsche“ Entscheidung treffen kannst, ist das Problem denn noch ein Problem?

      Vielleicht ist es nur ein Ereignis, in dem Du noch nicht in der Lage bist, für Dich etwas Vorteilhaftes zu erkennen.

      Also frage beim nächsten Mal die Person, mit dem Problem:

      1. Möchtest Du Dein Problem behalten?
      2. Welche Vorteile könnte es haben, wenn Du das Problem behältst?
      3. Wer bist Du, wenn Du Dein Problem gelöst hast? Wie fühlst Du dich? Was hast Du mehr, wenn Dein Problem gelöst ist?

      Sehr wahrscheinlich lösen diese Fragen erstmal Verwirrung bei der Person aus.

      Möglicherweise wollte er von Dir auch nur etwas ganz anderes, als er Dir sein Problem geschildert hat.

      Aufmerksamkeit? Frust ablassen? Mitleid? Oder wollte er nur seine Verantwortung an Dich übergeben? Im Sinne von: Lös Du mein Problem! Ist für mich bequemer.

      Aber das ist jetzt Dein Problem. 😉

      Ich wünsche Dir einen Tag voller Probleme.

      Wolfgang Bahre

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